Connected Wound Care by ViroCAP med: ein System über alle Sektoren
Warum vernetzte Wundversorgung an der Therapie scheitert oder gelingt, und warum ein einziges System den Unterschied macht. Ein Fachartikel von Uwe Perbandt und Alexander Beck.

Abb. 1: Ohne durchgängiges System bricht die Therapie an jeder Sektorengrenze. ViroCAP med läuft als eine Therapie durch den gesamten Pfad.
Eine chronische Wunde kennt keine Sektorengrenzen. Der Patient, der sie trägt, wird trotzdem ständig über sie hinweggereicht: vom OP auf die Station, von dort zum Hausarzt, in die ambulante Pflege, manchmal zurück in die Notaufnahme. Bei jeder Übergabe geht etwas verloren: Information, Therapiekontinuität, Zeit. Und Zeit ist bei einer Wunde keine neutrale Größe. Sie ist oft der Unterschied zwischen Heilung und Chronifizierung.
Was genau verloren geht, lohnt einen genaueren Blick. Eine chronische Wunde steckt biologisch in einer verschleppten Entzündungsphase fest, häufig stabilisiert durch einen Biofilm, der die Heilung blockiert. Aus dieser Phase kommt sie nur durch eine konsequente, kontinuierliche Behandlung heraus. Genau diese Konsequenz bricht an den Übergängen: Mit dem Leistungserbringer wechseln oft auch das Wundbeurteilungsschema, die Wahl der Antiseptika, die Verbandstrategie und das Dokumentationssystem. Die Wunde beginnt nicht von vorn. Die Therapie aber sehr wohl.
Genau hier setzt Connected Wound Care an. Der Begriff klingt nach einem reinen Digitalthema, und vielen gilt er als Synonym für Fotodokumentation, Telemedizin oder KI-gestützte Wundvermessung. Das alles gehört dazu, greift aber zu kurz. Connected Wound Care bedeutet nicht, ein Bild einer Wunde zu speichern. Es bedeutet, Wundversorgung als durchgängigen klinischen Prozess zu organisieren: beurteilen, dokumentieren, analysieren, behandeln, kontrollieren, anpassen. Über Sektoren hinweg, nachvollziehbar und therapeutisch anschlussfähig.
Doch an einer Stelle scheitern fast alle Vernetzungskonzepte: Die Dokumentation reist mit, die Therapie nicht. An jeder Sektorengrenze wechselt nicht nur der Behandler, sondern oft das Verfahren selbst. Dort entsteht das eigentliche „lost in translation“.
Die zentrale These: ein System statt vieler Brüche
Stellen Sie sich Frau Berger vor, 68, mit einem offenen Bein. In sechs Monaten sieht sie vier verschiedene Behandlungsteams: die Klinik, den Hausarzt, den Pflegedienst, noch einmal die Notaufnahme. Jedes Team meint es gut, und trotzdem heilt die Wunde nicht. Nicht, weil sich niemand kümmert, sondern weil sich niemand auf dasselbe einigt.
Connected Wound Care wird erst dann real, wenn nicht nur die Daten, sondern die Behandlung selbst über den gesamten Versorgungspfad konstant bleibt. Das gelingt nur mit einem Therapiesystem, das in jedem Setting identisch einsetzbar ist.
ViroCAP med ist genau dafür gebaut. Ein einziges System, berührungsfrei, mobil, am Point-of-Care, orchestriert die Wundbehandlung über alle Fachdisziplinen und Versorgungsbereiche hinweg:
OP → Station → Hausarztpraxis → Ambulant → Homecare
Orchestrieren heißt dabei zweierlei: ein gemeinsamer therapeutischer Standard über alle Settings hinweg, und ein gemeinsamer, strukturierter Datenpunkt bei jeder Anwendung. Behandeln und Dokumentieren fallen zusammen. In jedem Bereich dieselbe Technologie, dasselbe Wirkprinzip, dieselbe Anwendung. Damit wird die Therapie selbst zum verbindenden Element, nicht nur die Akte, die darüber geführt wird. Kein Verfahrenswechsel an der Sektorengrenze, kein Bruch im Therapieregime, keine Übersetzungsverluste zwischen Leistungserbringern. Eine konstante Therapieweiterführung vom ersten Tag im OP bis zur letzten Sitzung beim Patienten zu Hause.
Aus diesem einen Prinzip ergeben sich zwei Vorteile, je nachdem, aus welcher Richtung man auf die Wunde blickt.
1. Klinisch: warum die Therapie konstant bleiben muss, und kann
Jedes Mal, wenn Frau Berger weitergereicht wird, beginnt ihre Behandlung fast von vorn: anderes Mittel, anderer Verband, andere Einschätzung. Ihre Wunde spürt das. Was ihr fehlt, ist nicht mehr Aufwand, sondern weniger Wechsel.
Wundversorgung produziert heute mehr Daten denn je und heilt deshalb keine einzige Wunde schneller, solange diese Daten nicht in eine konsistente Therapie münden. Der entscheidende Begriff heißt therapeutische Anschlussfähigkeit: Eine objektivierte Wundbeurteilung ist nur dann etwas wert, wenn an ihrem Ende eine Intervention steht, die sich nahtlos in den nächsten Versorgungsschritt einfügt.
Damit eine Therapie diese Konstante sein kann, muss sie reproduzierbar und settingunabhängig wirken. Cold Atmospheric Plasma (CAP) erfüllt beides. Physikalisch erzeugt CAP reaktive Sauerstoff- und Stickstoffspezies (RONS), die an der Wunde mehrere Effekte zugleich entfalten: Sie wirken breit antimikrobiell, bis in den Biofilm hinein und auch gegen multiresistente Keime, ohne dass bislang eine relevante Resistenzbildung beschrieben wäre. Sie stimulieren zugleich die Heilung über verbesserte Mikrozirkulation, Angiogenese und Zellproliferation. Und sie verschieben das Wundmilieu in Richtung Regeneration. Entscheidend ist die Dosis: Nach dem Hormesis-Prinzip wirkt eine niedrige, kontrollierte RONS-Konzentration stimulierend statt schädigend.

Abb. 2: Ein physikalisches Prinzip, drei Effekte. CAP erzeugt RONS, die breit antimikrobiell, heilungsfördernd und milieumodulierend zugleich wirken.
Für die Vernetzung ist weniger der einzelne Effekt entscheidend als die Form der Wirkung. CAP wirkt lokal und ohne systemische Belastung, ist gerätegebunden und damit behandlerunabhängig reproduzierbar, und es ist berührungsfrei, also schmerz- und kontaminationsarm. Dieselbe Anwendung läuft im OP, in der Praxis und im Wohnzimmer nach demselben Standard. So wird aus einer Therapie eine Konstante, die Übergaben übersteht. Der Versorgungskreislauf, Assess → Document → Analyze → Treat → Monitor → Adjust, läuft erstmals ohne Therapiebruch durch.

Abb. 3: Connected Wound Care ist ein Kreislauf, keine Akte. ViroCAP med ist das therapeutische Modul zwischen Analyse, Intervention und Verlaufskontrolle.
Das ist mehr als ein logistischer Vorteil. Die Leitlinien zur Lokaltherapie chronischer Wunden benennen Biofilm-Management und Infektionskontrolle als zentrale Stellschrauben. Eine Therapie, die genau hier ansetzt und dabei ohne Antibiotika auskommt, fügt sich nicht nur in den Versorgungspfad, sondern auch in eine ressourcenschonende Antibiotikastrategie ein.
2. Ökonomisch: ein System, geringe Kosten
Frau Bergers Wunde landet am Ende auch auf einem Schreibtisch, den sie nie zu sehen bekommt: dem ihrer Krankenkasse. Dort zeigt sich etwas Überraschendes. Das Teuerste an dieser Wunde sind nicht nur die Verbände, sondern vor allem die Zeit, die sie kostet, weil sie immer wieder neu beginnt.
Chronische und sekundär heilende Wunden gehören zu den am stärksten unterschätzten Kostenblöcken im Gesundheitswesen. Der Treiber ist selten ausschliesslich das Verbandmaterial. Teuer werden vor allem die Behandlungsdauer und die gebundene Pflegezeit, die Rezidive und die Chronifizierung sowie Infektionskomplikationen bis hin zur stationären Aufnahme, im Extremfall des diabetischen Fußsyndroms bis zur Amputation. Jede dieser Größen hängt am Heilungsverlauf, und der Heilungsverlauf hängt an Kontinuität. Der teuerste Faktor ist deshalb fast immer die Diskontinuität: Jeder Verfahrenswechsel, jede unkoordinierte Übergabe verlängert den Verlauf, und jeder verlängerte Verlauf multipliziert die Kosten.

Abb. 4: Nicht das Material treibt die Kosten, sondern die Diskontinuität. Ein System über den Pfad senkt die Gesamtkosten pro geheiltem Patienten.
Ein durchgängiges System dreht diese Logik um. Eine berührungsfreie Anwendung mit geringen, verbrauchsgebundenen Kosten pro Sitzung hält die Stückkosten niedrig, während die konstante Therapieführung die Gesamtkosten pro geheiltem Patienten senkt. Statt mehrerer paralleler Verfahren mit je eigener Logistik, Schulung und Materialkette steht ein System über den gesamten Pfad. Hinzu kommt ein zweiter, oft übersehener Hebel: Weil CAP antimikrobiell ohne Antibiotika wirkt, zahlt es direkt auf Antibiotic Stewardship und die Ziele der DART-2030-Strategie ein. Für Kostenträger bedeutet das einen doppelten Nutzen, schnellere Heilung und geschonte Reserveantibiotika.
Hier schließt sich der Kreis zum System. Jede Anwendung von ViroCAP med ist zugleich ein strukturierter Datenpunkt. Behandeln und Belegen fallen zusammen, und zwar sektorenübergreifend aus einer Quelle, statt mühsam aus fragmentierten Verfahren zusammengeführt. Die Therapie erzeugt die Evidenz, die den Erstattungspfad öffnet, der wiederum die flächige Therapie trägt.
Der gemeinsame Nenner
Die Pflegekraft, die Frau Berger versorgt, und der Sachbearbeiter, der ihre Kosten verbucht, sprechen selten miteinander. Dabei wollen beide am Ende dasselbe.

Abb. 5: Klinische Qualität und Wirtschaftlichkeit sind dieselbe Sache, von zwei Seiten betrachtet, und laufen über ein System zusammen.
Es ist kein Zufall, dass dieselbe Idee aus zwei so unterschiedlichen Blickwinkeln Sinn ergibt. Klinische Qualität und ökonomische Wirksamkeit sind in der vernetzten Wundversorgung dieselbe Sache, von verschiedenen Seiten betrachtet, und sie laufen über ein System zusammen:
- Die konstante Therapie, die den Kliniker überzeugt,
- senkt die Kosten und erzeugt aus einer Quelle die Daten, die den Kostenträger überzeugen.
ViroCAP med ist in diesem Bild nicht ein weiteres Wundversorgungsprodukt, sondern der orchestrierende Baustein, der den Versorgungskreislauf über alle Sektorengrenzen hinweg überhaupt schließbar macht: mit einem System, ohne Übersetzungsverluste, mit konstanter Therapieweiterführung und geringen Kosten.
Was bislang fehlt, ist selten die Technologie. Es ist die Bereitschaft, Wundversorgung nicht als Abfolge isolierter Einzelleistungen zu denken, sondern als einen durchgängigen Prozess, der durchgängig organisiert werden will. Die Wunde bleibt dieselbe. Was sich ändert, ist, ob wir sie an jeder Sektorengrenze neu behandeln, oder durchgängig, mit einem System, das mit dem Patienten mitgeht.
ViroCAP med: das Gerät, das Kontinuität möglich macht
Bleibt eine Frage: womit? Frau Berger braucht etwas, das im OP genauso funktioniert wie auf ihrem Sofa und von der Pflegekraft genauso bedient wird wie vom Chirurgen. Genau hier wird aus einem Konzept ein Gerät.
Die bisherigen Abschnitte beschreiben ein Prinzip. ViroCAP med ist seine konkrete Umsetzung: das mobilste und leichteste akkubetriebene Kaltplasma-Handgerät seiner Art. Mit rund 160 Gramm Gewicht, einer Akkuladung für mindestens 45 Anwendungen und einer Bedienung über zwei Stufen, 1 oder 2 Minuten je Areal, ist es genau für den Einsatz gebaut, der den Versorgungspfad zusammenhält: überall gleich, von jedem geschulten Anwender, ohne Aufbau.
Behandelt wird berührungslos. Das Plasma gelangt über einen speziellen Einmal-Spacer auf die Wunde, der Kreuzkontaminationen vermeidet und das Plasma gleichmäßig verteilt. Seine schlanke Form erreicht auch schwer zugängliche Areale wie Hautfalten oder Zehenzwischenräume. Ein Spacer deckt bis zu 300 cm² ab und läuft insgesamt 20 Minuten, die verbleibende Zeit zeigt das Display an. Kein direkter Wundkontakt bedeutet: schmerzarm, hygienisch und in jedem Setting identisch reproduzierbar.

Abb. 6: Die technischen Eigenschaften sind zugleich die Voraussetzung für Kontinuität: mobil, berührungslos, einfach, mit geringen Kosten pro Sitzung.
Der Wirkansatz ist derselbe, den dieser Artikel beschreibt, in einem Gerät gebündelt. Das Kaltplasma inaktiviert Mikroorganismen rein physikalisch, indem es Zellstrukturen und Enzyme der Erreger zerstört, wirksam gegen Bakterien, Viren und Pilze und auch gegen multiresistente Keime. Zugleich aktiviert es körpereigene Regenerationsprozesse: Wachstumsfaktoren werden ausgeschüttet, die Durchblutung verbessert, der Zellstoffwechsel angeregt. Behandeln heißt hier beides zugleich, das Infektionsrisiko senken und die Heilung anstoßen.
Für den Praxisalltag zählt ebenso, was dabei nicht passiert. Die Anwendung ist schmerzfrei, ohne bekannte Nebenwirkungen, ohne Allergene und ohne Resistenzbildung. Gerade der letzte Punkt macht Kaltplasma zu einer Antwort auf ein wachsendes Problem: Wo Antibiotika zunehmend versagen, inaktiviert es Erreger physikalisch, ohne dass sich Resistenzen entwickeln können.
Diese Eigenschaften erklären die Breite der Einsatzgebiete und damit den Anspruch, über alle Fachdisziplinen hinweg zu wirken. ViroCAP med wird bei chronischen und infizierten Wunden ebenso eingesetzt wie in der postoperativen Versorgung, bei Verbrennungen, beim Dekubitus, beim Ulcus cruris, bei Akne inversa oder zur Unterstützung onkologischer Defektdeckungen. In dokumentierten Verläufen heilte ein Ulcus cruris nach 13 Anwendungen innerhalb von fünf Wochen vollständig ab, und bei einer Fersennekrose bei arterieller Verschlusskrankheit ließ sich eine drohende Amputation abwenden. Anwender berichten aus dem Praxisalltag von beschleunigter postoperativer Wundheilung, rascherer Epithelisierung und reduzierter Infektionsrate.
Hier liegt der eigentliche Unterschied, und er ist kein Detail. Kaltplasma erzeugen können verschiedene Systeme. Für die vernetzte Versorgung zählt jedoch nicht, ob ein Gerät Plasma produziert, sondern ob seine Architektur dieselbe Therapie über den gesamten Pfad tragen kann. Genau darauf ist ViroCAP med ausgelegt: ein mobiles Handgerät von rund 160 Gramm, akkubetrieben und ortsunabhängig, berührungslos über einen hygienischen Einmal-Spacer, in jedem Setting identisch und reproduzierbar, mit geringen Kosten pro Sitzung und ohne Aufbau von jeder geschulten Fachkraft bedienbar. Es ist diese Bauweise, nicht die Plasmaerzeugung allein, die einen durchgängigen, sektorenübergreifenden Versorgungspfad in dieser Konsequenz bisher nur mit ViroCAP med möglich macht.
Methodik und Datengrundlage
Die in diesem Artikel genannten Größenordnungen zu Verbreitung und Kosten chronischer Wunden sind Schätzungen, und sie fallen je nach Quelle unterschiedlich aus. Das ist kein Widerspruch, sondern eine Folge der Datenlage: Die Angaben stammen teils aus Krankenkassen-Routinedaten, teils aus Versorgungsforschung und Hochrechnungen, mit jeweils unterschiedlichen Definitionen, Altersgrenzen und erfassten Wundarten.
Zur Häufigkeit reichen die Angaben je nach Abgrenzung von rund 1,2 Millionen (enger gefasste Wundenkrankheiten) bis etwa 2,7 Millionen Betroffenen in Deutschland; Routinedatenanalysen weisen eine administrative Prävalenz in der Größenordnung von 0,4 Prozent aus. Bei den jährlichen Kosten zulasten des Gesundheitssystems liegen die Schätzungen je nach Berechnungsweise zwischen etwa 3 und 8 Milliarden Euro. Der Unterschied ergibt sich vor allem daraus, welche Wundarten einbezogen werden, ob nur direkte oder auch indirekte Kosten gezählt werden und auf welcher Datenbasis hochgerechnet wird.
Dieser Artikel verzichtet deshalb bewusst auf eine einzelne Schlagzeilen-Zahl. Tragfähig ist nicht der exakte Betrag, sondern die über alle Quellen hinweg konsistente Richtung: Die Last ist hoch und steigend, und sie wird überwiegend nicht durch Material getrieben, sondern durch Behandlungsdauer, Rezidive und Komplikationen. Genau dieser Befund stützt die These, dass Kontinuität der entscheidende Kostenhebel ist.
Auch die klinischen Aussagen sind einzuordnen. Die Wirksamkeit von Kaltplasma in der Wundversorgung ist durch randomisierte kontrollierte Studien belegt, diese unterscheiden sich jedoch in Gerät, Gaschemie, Behandlungsprotokoll und Wundart. Die einschlägige S3-Leitlinie bewertet die Evidenz zur Lokaltherapie chronischer Wunden insgesamt als überwiegend schwach und konsensbasiert. Die hier dargestellten Wirkmechanismen sind damit gut belegt; ein abschließender Nachweis der Überlegenheit im Einzelfall lässt sich daraus nicht ableiten.
Schließlich ist der ökonomische Kernschluss, geringere Gesamtkosten pro geheiltem Patienten durch ein durchgängiges System, ein Plausibilitäts- und Mechanismusargument. Eine dedizierte gesundheitsökonomische Studie zum CAP-orchestrierten, sektorenübergreifenden Versorgungsmodell liegt noch nicht vor. Genau diese Lücke soll Real-World Evidence schließen: strukturierte Verlaufsdaten aus dem Versorgungsalltag, die belegen, was der Mechanismus nahelegt.
Quellen
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- Cold atmospheric plasma (CAP) in wound healing: harnessing a dual-edged sword. Redox Exp Med. 2024;2024(1). rem.bioscientifica.com
- Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung (DGfW). S3-Leitlinie: Lokaltherapie schwerheilender und/oder chronischer Wunden aufgrund von peripherer arterieller Verschlusskrankheit, Diabetes mellitus oder chronischer venöser Insuffizienz. Version 2.2, Stand 31.10.2023. AWMF-Register-Nr. 091-001. register.awmf.org/de/leitlinien/detail/091-001
- Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V), § 140a – Besondere Versorgung. gesetze-im-internet.de
- Bundesministerium für Gesundheit (BMG). DART 2030 – Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie. Beschluss des Bundeskabinetts, April 2023. bundesgesundheitsministerium.de
- Heyer K, Protz K, Augustin M, Herberger K. Epidemiologie und Versorgungssituation chronischer Wunden in Deutschland. Institut für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen (IVDP), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Übersichtsarbeit).
- Augustin M, et al. Versorgungsforschung zu chronischen Wunden: rund 1,2 Mio. Betroffene, Behandlungskosten konservativ ca. 8 Mrd. € pro Jahr, im Mittel 3,9 Jahre bis zur Diagnose (Bericht: Deutsches Ärzteblatt, 10.05.2016).
- DAK-Gesundheit, IGES Institut. DAK-Versorgungsreport 2024: Chronische Wunden. Beiträge zur Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung, Bd. 51, 2024 (u. a. zum DAK-Wundvertrag als Selektivvertrag nach § 140a SGB V).
Hinweis: Auswahl der zentralen Quellen, die die Aussagen dieses Artikels stützen. Prävalenz- und Kostenangaben sind Schätzungen und variieren je nach Datenbasis, Definition und Methodik.

