bei akuten und chronischen Verletzungen
Sanfte Technologie für starke Heilung
ViroCAP vet – Kaltplasma für die Tiermedizin
Mit dem ViroCAP vet hält die innovative Kaltplasma-Technologie Einzug in die Tiermedizin. Das handliche, kabellose Gerät nutzt kaltes atmosphärisches Plasma, um Bakterien, Viren und Pilze zuverlässig zu inaktivieren – ganz ohne Schmerzen, Nebenwirkungen oder Chemie. Gleichzeitig wird die Wundheilung beschleunigt und die Regeneration des Gewebes angeregt.
Durch den Einsatz hygienisch verpackter Einweg-Abstandhalter ist jede Anwendung keimfrei und sicher – ohne zusätzlichen Reinigungsaufwand.
Einsatzgebiete in der Veterinärmedizin
Ihre Vorteile als Tierärztin / Tierarzt
Ballentritt, 32 jähriger Vollblutwallach
Behandlungsmethode: Täglicher Verbandswechsel mit Lavanox zur Reinigung, Polyhexanid Wundauflage + Lavanid Gel, Hufverband; Kaltplasmatherapie
Die Kaltplasmatherapie wurde mit je 2 Minuten pro Areal durchgeführt.
Abschlussbeurteilung: Schnell verheilte Wunde die im Verlauf keine Entzündungszeichen zeigte. Behandlung ohne Antibiose oder Entzündungshemmer.
K. Homann, Medizinische Hochschule Hannover
Ausgangssituation – 17.04.
Nach 1 Behandlung – 18.04.
Nach 3 Behandlungen – 19.04.
Hautpilz am Kopf des Pferdes, vermutlich durch Fliegenmaske
Das Pferd wurde innerhalb von knapp 3 Wochen 4 mal mit Kaltplasma behandelt.
Ausgangssituation
nach 2 Behandlungen
Nach 4 Behandlungen
Infizierte Wunde, Vorderfußwurzelgelenk, Jährling, Warmblut
Beschreibung der Ausgangssituation: Jährling wurde aus der Aufzucht geholt und bei Ankunft im eigenem Stall wurde eine flächige Wunde von ca. 15cm Länge und 3-4cm Höhe am Vorderfußwurzelgelenk entdeckt. Deutliche Entzündungszeichen mit starker Hypergranulation, eitrigem Exsudat und Fibrinbelegen. Erste Behandlung erfolgte durch Tierarzt, welcher die Hypergranulation teilweise chirurgisch entfernte, Wundgebiet rasiert hatte und orale Antibiotika/Entzündungshemmer verordnet hat.
Behandlungsmethode: Nach der tierärztlichen Behandlung wurde mit der Kaltplasmatherapie begonnen. Die Wunde wurde vorher mit NaCl 0,9% und Kompressen mechanisch gesäubert und trocken getupft. Danach erfolgte die Kaltplasmabehandlung, Reinigung mit Serasept und auf Grund vermehrten Exsudats wurde Aquacel AG als Wundauflage genutzt. Mit Polster- und Klettverband wurde die Wundauflage fixiert. Anfangs erfolgte der Verband täglich (bis zum 04.02.25). Ab dem 04.02.25 alle zwei Tage und die Wundauflage wurde auf Kendall AMD Schaumverband und Lavanox gewechselt. Kaltplasmabehandlung wurde bei jedem Verbandswechsel durchgeführt.
Die Kaltplasmatherapie wurde insgesamt 7 mal mit je 30 Sekunden pro Areal durchgeführt.
Abschlussbeurteilung: Schnelle Heilung der Wunde, Infektion ging rasch zurück, trotz dass es ein Jungpferd aus der Aufzucht war, gute Toleranz der Therapie mit Kaltplasma, einfache Anwendung
K. Homann, Medizinische Hochschule Hannover
Ausgangssituation – 29.01.
Nach 5 Behandlung – 18.02.
Nach 7 Behandlungen – 17.03.
Ballentritt, 4 jähriger Warmblutwallach
Behandlungsmethode: Täglicher Verbandswechsel mit Lavanox zur Reinigung, Polyhexanid Wundauflage + Lavanid Gel in die Tasche, Hufverband; Kaltplasmatherapie
Die Kaltplasmatherapie wurde mit je 2 Minuten pro Areal durchgeführt.
Abschlussbeurteilung: Schnell verheilte Wunde die im Verlauf keine Entzündungszeichen zeigte. Behandlung ohne Antibiose oder Entzündungshemmer.
K. Homann, Medizinische Hochschule Hannover
Ausgangssituation – 09.02.
Nach 3 Behandlungen – 14.02.
Platzwunde nach Tritt, linker Ellenbogen/Schulter, 5 jährige Stute
Behandlungsmethode: Täglicher Verbandswechsel mit Lavanox zur Reinigung, Aquacel Ag Wundauflage, Kaltplasmatherapie
Die Kaltplasmatherapie wurde insgesamt 5 mal mit je 2 Minuten pro Areal durchgeführt.
Abschlussbeurteilung: Gut verheilte Wunde die im Verlauf keine Entzündungszeichen zeigte. Behandlung ohne Antibiose oder Entzündungshemmer
K. Homann, Medizinische Hochschule Hannover
Ausgangssituation – 23.04.
Nach 1 Behandlung – 24.04.
Nach 5 Behandlungen – 30.04.
Platzwunde nach Tritt, 2 jährige Warmblutstute
Ausgangssituation: Am 04.08.2025 wurde eine Platzwunde nach einem Tritt vorgestellt. Da die Verletzung bereits älter als 24 Stunden war und das Pferd sich aufgrund seiner Unruhe einer Naht nicht unterziehen ließ, wurde die Wunde konservativ behandelt. Sie zeigte zu Beginn einen fibrinösen Belag, jedoch keine Entzündungszeichen.
Behandlung: Die Wunde wurde in den ersten zwei Wochen alle zwei Tage versorgt. Dabei erfolgte eine gründliche Spülung mit Lavanox, anschließend wurde Aquacel Ag als Wundauflage verwendet und mit Snögg Foam abgedeckt. Parallel wurde bei jedem Verbandwechsel eine Kaltplasmabehandlung durchgeführt, beginnend mit 4 Minuten pro Areal. Die Wundgröße verringerte sich im Verlauf rasch:
am 04.08.2025: 5 cm × 1,5–2,0 cm
am 20.08.2025: 4 cm × < 1,5 cm
am 04.09.2025: 2 cm × < 1,0 cm
Ab dem 26.08.2025 konnte die Behandlungsfrequenz auf zweimal wöchentlich reduziert werden, da die Wunde reizlos und trocken war. Am 10.09.2025 war die Wunde vollständig verheilt, ein Verband war nicht mehr erforderlich.
Verlauf und Ergebnis: Die Verletzung zeigte eine schnelle, komplikationslose Heilung mit stetiger Größenreduktion und ohne Anzeichen einer Entzündung. Die Behandlung verlief ohne Einsatz von Antibiotika oder Entzündungshemmern, was die gute lokale Wundversorgung und Wirksamkeit der Kaltplasmatherapie unterstreicht.
Ausgangssituation – 04.08.
20.08.
04.09.
10.09.
Verletzung durch Weidelitze, 4 jährige Warmblutstute
Ausgangssituation: Am 20.06.2025 zog sich das Pferd eine schwere Verletzung zu, nachdem es sich in einer Weidelitze verfangen hatte. Dabei entstanden tiefe, teils bis auf Sehnen, Bänder und das Gelenk reichende Läsionen mit Quetschungen. Nach einer dreitägigen stationären Versorgung in der Klinik wurde die Wunde ambulant weiterbehandelt. Im August, während einer urlaubsbedingten Abwesenheit, zeigte sich nach Verbandwechsel eine deutliche Infektion mit Hypergranulation, eitrigem Exsudat und Rötung. Daraufhin erhielt das Pferd kurzzeitig eine orale Antibiose durch den Tierarzt.
Behandlung: Die Wundversorgung erfolgte zunächst alle zwei Tage mit Sera Sept zur Reinigung, Lavanid Wundgel und Wickelverband. Während der Infektionsphase (18.–31.08.2025) wurden tägliche Verbandswechsel durchgeführt, ergänzt durch Kaltplasmatherapie (anfangs 12–16 Minuten). Nach Abklingen der Entzündung konnte die Frequenz wieder auf alle zwei Tage reduziert werden. Im Verlauf zeigte sich eine stetige Reduktion der Wundgröße von anfänglich 10 × 12 cm auf 4 × 2 cm. Die Oberfläche war zunehmend reizlos und sauber, die Haut adaptierte sich gleichmäßig.
Ergebnis: Trotz der ausgedehnten, gelenknahen Verletzung und einer zwischenzeitlichen Infektion verlief die Heilung schnell und komplikationslos. Sehnen, Bänder und Gelenk blieben intakt. Nach Stabilisierung des Wundmilieus und konsequenter lokaler Therapie heilte die Wunde vollständig ab.
Ausgangssituation – 24.06.
18.08.
13.09.
01.11.
Infizierter Dekubitus durch schlechtsitzenden Hufverband mit Cast
Ausgangssituation: Am 10.10.2025 wurde eine 8 jährige Warmblutstute mit infizierter Druckstelle im Hufbereich vorgestellt, verursacht durch einen schlechtsitzenden Hufverband mit Cast. Die Wunde zeigte deutliche Infektionszeichen: ein fauliger Geruch, eitrig-seröses Exsudat, Rötung, Schwellung und eine Tiefe von bis zu 1 cm.
Behandlung: Die Therapie erfolgte zunächst alle zwei Tage. Nach gründlicher Spülung mit Lavanox wurde die Wunde mit Suprasorb X + PHMB abgedeckt und mit einem stabilen Hufverband bis zur Fessel versorgt. Zusätzlich wurde bei jedem Verbandwechsel Kaltplasma appliziert (anfangs 4 Minuten pro Areal).
Bereits nach drei Tagen zeigte sich ein deutlich verbesserter Wundzustand: Die Schwellung ging zurück, die Wunde war reizlos mit fibrinöser Auflage und ohne fauligen Geruch. Im Verlauf konnte die Behandlungsfrequenz auf zweimal wöchentlich reduziert werden, die Dauer der Plasmaanwendung wurde schrittweise von 4 Minuten auf 2 Minuten pro Areal verkürzt.
Am 24.10.2025 zeigte sich nur noch eine trockene, reizlose Wunde von etwa 1 cm Länge, ohne Sekretion oder Entzündungszeichen. Am 30.10.2025 war die Wunde vollständig verheilt, sodass kein Verband mehr erforderlich war.
Verlauf und Ergebnis: Die Wunde zeigte über den gesamten Behandlungszeitraum eine kontinuierliche und schnelle Heilung mit zügigem Rückgang der Entzündungszeichen. Bemerkenswert ist, dass die vollständige Abheilung ohne Einsatz von Antibiotika oder Entzündungshemmern erreicht wurde.
Ausgangssituation – 10.10.
13.10.
24.10.
30.10.



































