Omikron Schnelltest

Antikörpertiter sehr wichtig!

Impfdurchbruch: Zusammenhang mit niedrigeren Antikörperwerten nach Impfung?

Eine neue Studie bei geimpften Klinikangestellten zeigt: Wer nach der Booster-Impfung niedrigere Antikörperwerte zeigte, erlitt eher einen Impfdurchbruch mit der Omikronvariante.

Rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universitätsklinikums Essen müssen seit Beginn der Coronaimpfungen im Frühjahr 2021 regelmäßig Blutproben abgeben. Forschende untersuchen sie darauf, wer wie auf die Impfung reagiert. Wie entwickeln sich die Antikörperwerte (Titer) nach der ersten, der zweiten und schließlich auch nach der dritten Impfung? Diese Daten haben die Wissenschaftler jetzt daraufhin ausgewertet, ob sie einen Rückschluss auf die Ursache von Impfdurchbrüchen zulassen. Einen möglichen Zusammenhang fand das Team um Virologie-Professor Ulf Dittmer und Prof. Winfried Siffert, Direktor des Instituts für Pharmakogenetik.

Niedrigere Antikörpertitet: Zehnfach erhöhtes Risiko auf Impfdurchbruch

Von 1.391 Personen, von denen die erforderlichen Daten vorlagen, erkrankten zwischen Ende November 2021 und Anfang März 2022 insgesamt 102 Personen trotz Booster-Impfung an der Omikronvariante. Laut der Klinik seien die meisten im privaten Umfeld und nicht am Arbeitsplatz angesteckt worden. Außerdem sei die Erkrankung bei allen Infizierten wie eine Erkältung verlaufen. „Niemand musste im Krankenhaus behandelt werden. Wir sehen also bestätigt, dass man nach Booster-Impfung trotz Infektion vor einem schweren Verlauf geschützt ist“, sagte Winfried Siffert.

Doch als die Forscher die nach der Impfung und vor der Infektion erhobenen Antikörperwerte verglichen, zeigte sich ein Zusammenhang. „Infizierte hatten im Vergleich zu Nicht-Infizierten niedrigere Antikörpertiter, haben also schlechter auf die Impfung angesprochen“, so Ulf Dittmer. Alter, Geschlecht, Vorerkrankungen oder ähnliches hätten dagegen keine Rolle gespielt, berichten die Forschenden in der Fachzeitschrift „Frontiers in Immunology“. Personen mit geringeren Titern hätten ein zehnfach erhöhtes Risiko eines Impfdurchbruchs gehabt.

Zudem habe die Analyse gezeigt, dass niedrigere Antikörperwerte auch einhergingen mit weniger Omikron-spezifischen Antikörpern. Warum manche Menschen besser und manche Menschen weniger gut auf die Impfung ansprächen, sei Gegenstand weiterer Untersuchungen.

Fazit: Antikörperchecks können schwache Impfergebnisse zeigen

Die Forschenden schließen aus der Untersuchung aber, dass es sich lohnt, nach einer Impfung routinemäßig Antikörperwerte zu bestimmen. Das könne helfen, Personen zu identifizieren, die zu schwach auf die Impfung reagiert hätten und bei denen eine Viertimpfung hilfreich sein könne.

Quellen:

Antigentests waren gestern – Der VIROMAT kommt

Mit dem VIROMAT Gerät sind Coronatests in PCR Qualität innerhalb von  nur 24 Sekunden möglich. Weitere Informationen folgen am 24.06.2022.

SAT.1 hat schon im Frühjahr über diese neue Testmöglichkeit berichtet.

Drosten hält Deltakron weiter für möglich

Die Omikron-Mutation scheint bisher nicht so tödlich zu sein, wie beispielsweise die Delta-Variante. Das muss allerdings nicht so bleiben, warnt der Berliner Virologe Drosten und erläutert die Gefahr durch eine Rekombination.

Der Berliner Virologe Christian Drosten hat davor gewarnt, die Omikron-Mutation des Coronavirus zu unterschätzen. Man müsse derzeit befürchten, dass eine Rekombination aus Omikron und Delta passiere, sagte Drosten im Deutschlandfunk. Diese als Deltakron bezeichnete Kombination war kürzlich angeblich schon in Zypern entdeckt worden. Der Fund entpuppte sich dann aber als Folge verunreinigter Laborproben.

Derzeit gelinge es der Omikron-Variante Drosten zufolge aufgrund der Veränderungen am sogenannten Spike-Protein den zumindest teilweise bestehenden Immunschutz der Bevölkerung zu umgehen. Es sei vorstellbar, dass zukünftig ein Virus entstehe, welches einerseits „das Spike-Protein des Omikron-Virus trägt, um weiterhin diesen Immunvorteil zu genießen, aber den Rest des Genoms des Delta-Virus hat“, so der Chef des Instituts für Virologie an der Berliner Charité.

Quelle: https://www.n-tv.de/panorama/Drosten-haelt-Deltakron-weiter-fuer-moeglich-article23077008.html

Vorsicht: Unseriöse Aussagen zum Omikron Nachweis bei vielen Antigentests

Eine valide Aussage setzt umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen voraus.

Virologin Ciesek warnt : „Ansteckungsrisiko so hoch wie nie“

Die Infektionszahlen sind so hoch wie nie. Die Gefahr einer Ansteckung rückt damit näher, warnt die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek. Doch die neuen Quarantäneregeln für Geboosterte passen nicht dazu.

Die Zahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus ist in Frankfurt eine der höchsten in ganz Deutschland. „So eine hohe Inzidenz hatten wir noch nie“, stellt Sandra Ciesek, Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt im NDR-Podcast Coronavirus Update fest. Doch die Dunkelziffer der Ansteckungen hält sie für noch höher. Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, glaubt sogar an doppelt so viele Infektionen wie bekannt sind. „Das Risiko, sich anzustecken ist so hoch wie noch nie seit Beginn der Pandemie“, sagt Ciesek.

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/corona-virologin-sandra-ciesek-sieht-hohe-ansteckungsgefahr-17739466.html

Pressemitteilung: Viromed Antigentests – Studie zum Nachweis der Omikronvariante gestartet

Pinneberg, 10.01.2022

Im Dezember 2021 wurde eine Studie an der Virologie einer renommierten deutschen Universitätsklinik bewilligt, die zum Ziel hat, die klinische Sensitivität und Spezifität des Viromed Antigentests zum Nachweis der Omikronvariante von SarsCoV2 experimentell zu belegen (die zum Ziel hat, die qualitative und quantitative Aussage nachzuweisen).

Bei der Studie werden vom PEI geforderte Patientenproben die umfassend mit der PCR charakterisiert wurden eingesetzt. Es ist geplant, entsprechend valide Ergebnisse bis 21. Januar zu erarbeiten. Nach den bisher vorliegenden Ergebnissen wird davon ausgegangen, dass der Viromed Test eine ähnlich starke und gute Performance zeigen wird, wie beim qualitativen und semiquantitativen Nachweis des Wildtyps und der Deltavariante, welche von der Universitätsklinik Essen gemacht wurden.

Das PEI schränkt auf seiner neuen Liste – auf der wir auch sehr gut bestanden haben – aber ein:

„Für eine endgültige, qualitative und quantitative Aussage sind allerdings weitere Untersuchungen, insbesondere Vergleichsstudien mit Proben von Omikroninfizierten Personen erforderlich.“

Genau diese PEI Forderungen erfüllen wir mit unserer Großstudie und damit bietet Viromed/Nanorepro allerhöchste Testsicherheit und Qualität als einziges Unternehmen in Europa mit dieser Studie.

Das sind die Gründe, warum wir uns bereits im November für diesen schweren, genehmigungspflichtigen Weg (Ethik Votum) an einer Universitätsklinik entschieden haben.

Bereits jetzt erfüllt der Viromed/Nanorepro Test die neuen strengen Kriterien, die ab Mai 2022 gelten, in denen gefordert wird, dass der Test von einer unabhängigen Stelle/benannten Stelle evaluiert sein muss. Diese Prüfung haben wir bestanden und von der MDC Stuttgart die Notified Body Number erhalten CE0483. In der BfArm Liste findet sich unser Test unter der Nummer AT1155/21.

Unsere erste Studie eines unabhängigen Institut aus Juli 2021 zertifizierte folgenden Wert: Ct ≤ 25 – 100%

Viromed Medical GmbH

Der Wendepunkt der Pandemie: In der Omikron-Welle kommt es auf 3 Dinge an

Die Omikron-Welle steht unmittelbar bevor. Deutschland rast mit verbundenen Augen darauf zu. Dabei birgt die neue Mutante auch eine Hoffnung. Wie wir die bislang schwierigste Herausforderung der Pandemie meistern können.

Auf drei Dinge kommt es an

Wenn man die in anderen Ländern gewonnenen Daten auf die Bundesrepublik überträgt, wird die derzeit abflauende Delta-Welle demnächst – wahrscheinlich zwischen Weihnachten und Mitte Januar – von einem Omikron-Kaventsmann abgelöst werden. Um uns darauf vorzubereiten, kommt es jetzt auf drei Dinge an.

Erstens müssen möglichst viele Menschen in der Altersgruppe ab 60 Jahren oder mit anderen Risikofaktoren eine Boosterinjektion erhalten. Zwei Dosen der mRNA-Impfstoffe von Biontech oder Moderna schützen bereits gegen die Delta-Variante nur unvollständig, gegen Omikron ist die Wirkung noch einmal 10- bis 40fach schlechter. Die dritte Spritze bewirkt in der Regel einen deutlichen Anstieg der gegen Omikron gerichteten Antikörper und kann höchstwahrscheinlich das Risiko besonders schwerer Verläufe senken.

Unklar ist jedoch, ob die Boosterung auch in relevantem Umfang Infektionen und die Weiterverbreitung der neuen Variante verhindert – nur dann würde sie zur Dämpfung der Infektionswelle taugen. Die Priorisierung der Risikogruppen ist deshalb wichtiger als je zuvor. Dass Deutschland die Auffrischimpfungen der Altersgruppe ab 60 nicht konsequenter vorangetrieben hat, erweist sich erneut als folgenschwerer Fehler.

Zweitens kann bei Freizeitveranstaltungen in Innenräumen für Geimpfte und Genesene nicht mehr auf die Schnelltests verzichtet werden. Aufgrund der immunologischen Besonderheiten der Omikron-Variante sind Geimpfte und Genesene nicht auseichend vor Infektion und Weitergabe des Erregers geschützt. Der Verzicht auf Schnelltests und eine Begrenzung der Teilnehmerzahlen für 2G-Veranstaltungen war wegen der häufigen Impfdurchbrüche bereits bei Delta ein Fehler; in der bevorstehenden Omikron-Welle wäre dies absolut unverantwortlich.

Vor diesem Hintergrund ist nicht nachvollziehbar, warum die Gesundheitsminister der Länder auf Vorschlag von Karl Lauterbach gerade beschlossen haben, dreifach Geimpfte bei 2G-plus-Veranstaltungen von der Testpflicht freizustellen. Selbst wenn die Boosterung tatsächlich eine relevante Verringerung der Ansteckungsgefahr durch Omikron bewirken sollte – wofür es bislang keinen Beweis gibt –, wäre vollkommen unklar, wie lange dieser Effekt anhält. Mit der Abschaffung der Tests für Dreifachgeimpfte, ausgerechnet vor Beginn der nächsten Infektionswelle, hat der neue Bundesgesundheitsminister möglicherweise den ersten schweren Fehler seiner Amtszeit begangen.

Angesichts der unklaren Auswirkungen der Omikron-Welle auf das Gesundheitssystem gilt es, drittens, die Kollateralschäden der staatlichen Gegenmaßnahmen besonders sorgfältig abzuwägen. Nach derzeitiger Datenlage scheint Omikron häufiger leichte Erkrankungen hervorzurufen als die vorherigen Spielarten des Pandemievirus. Dies liegt wahrscheinlich nicht in erster Linie an der Variante selbst, sondern daran, dass sie in großem Stil Geimpfte und Genesene befällt, deren Immunsystem ja bereits auf vorhergehende Versionen des Sars-CoV-2 abgerichtet wurde. In Südafrika verlaufen die Omikron-Infektionen wohl auch deswegen harmloser, weil die Bevölkerung jünger ist und bereits von drei verschiedenen Virustypen (B.1 aus Norditalien, Beta und Delta) durchseucht wurde.

Quelle: https://www.focus.de/gesundheit/news/focus-online-kolumne-von-alexander-kekule-der-wendepunkt-der-pandemie-in-der-omikron-welle-kommt-es-auf-drei-dinge-an_id_26055346.html

Der große Antikörpertest bei stern TV

Das VitaLab Antiköpertest Gerät im Einsatz. Aufzeichnung der stern TV Sendung vom 01.12.2021.

Die Corona-Schnelltester aus Pinneberg sind Weltklasse

Pinneberg, 01.12.2021 – von Katja Engler

Dass sich momentan so viele Menschen gegen Corona boostern lassen, verursacht bei Uwe Perbandt ein gewisses Stirnrunzeln. Nicht dass er dagegen wäre, oh nein. Er weiß lediglich, dass eine Drittimpfung nur dann sinnvoll ist, wenn die Zahl der Antikörper im Blut entsprechend runtergegangen ist. Andernfalls sei sie verfrüht, das sagt auch Andreas Bobrowski, Vorstandsvorsitzender des Berufsverbands Deutscher Laborärzte im Magazin „Focus“. Deshalb überprüfen einige andere Länder vor einer Impfung den Antikörpergehalt.

Eine der Medizintechnik-Firmengruppen von Uwe Perbandt heißt Viromed und hat ihren Sitz in Pinneberg. Perbandt ist dort Generalbevollmächtigter. Als einziges deutsches Unternehmen hat Viromed jetzt ein Gerät nach dem hohen Standard der Weltgesundheitsorganisation WHO auf den Markt gebracht, mit dem Ärzte und Apotheker den quantitativen Antikörpergehalt schnell messen können.

In den Augen Uwe Perbandts verkörpert der kleine Kasten die Idee, das Labor zurück zum Arzt zu bringen. Das Testergebnis liegt nämlich innerhalb von 15 Minuten vor, pro Stunde liest der Apparat rund 200 Tests aus. Eine Sensation. „Wir verkaufen 750 bis 800 Geräte pro Woche“, sagt Perbandt. Zusammen-gebaut werden sie in Deutschland, die Bio-Chips stammen –mit deutschem Know-how –leider aus Korea, von wo es ein Nachschubproblem gibt. Ob die massenhafte Auslagerung von Technologie nach Asien wirklich eine gute Idee war?

Dass das Unternehmen es so weit gebracht hat, liegt zum einen an der geballten Kompetenz, aber ganz sicher auch an der Vernetzung mit hoch qualifizierten Wissenschaftlern und Experten. Einer von ihnen, ein renommierter Molekularbiologe, ist dort Berater. Ein anderer, der Biotechnologe Peter Miethe, brachte sein eigenes Großlabor mit ein.„Wir lassen alles im Deutschland prüfen“, sagt Uwe Perbandt. Rund 90 Mitarbeiter hat das Unternehmen. Den Hauptsitz hat es mit 30 Mitarbeitern in Pinneberg, Dependancen sind in Berlin und München.

Marktreif mit allen Zulassungen ist das Antikörper-Testgerät seit August 2021. „Auf der Messe Medica war es der Knaller“, freut sich Perbandt. Aber es gibt noch viele weitere Dinge, mit denen die Firma an der Flensburger Straße die erste war und ist. Antigen-Schnelltests zum Beispiel. Im März brachte Viromed den ersten heraus. Und noch heute sollen sie zu den besten zählen. 2006 hatte Perbandts Firma begonnen, sich mit dem Knacken von Viren zu beschäftigen. „So kam nach und nach die Entwicklung der Geräte zustanden“, berichtet er.

Und das ist das Stichwort, bei dem sich Perbandt zur Seite dreht. Dort steht ein Kasten, der von Weitem aussieht wie eine Nachtspeicher-Heizung, nur schicker. „Wir arbeiten mit dem Max-Planck-Institut zusammen. Das hier ist In den Augen Uwe Perbandts verkörpert der kleine Kasten die Idee, das Labor zurück zum Arzt zu bringen. Das Testergebnis liegt nämlich innerhalb von 15 Minuten vor, pro Stunde liest der Apparat rund 200 Tests aus. Eine Sensation. „Wir verkaufen 750 bis 800 Geräte pro Woche“, sagt Perbandt. Zusammengebaut werden sie in Deutschland, die Bio-Chips stammen –mit deutschem Know-how –leider aus Korea, von wo es ein Nachschubproblem gibt. Ob die massenhafte Auslagerung von Technologie nach Asien wirklich eine gute Idee war?

Neben den medizinischen Zulassungen liege inzwischen auch die Akzeptanz der Krankenkassen vor. „Das ist ein Kampf. Aber mit diesem Gerät kann man sehr viel Geld sparen“, so Perbandt. Denn die Dauer eines Klinikaufenthalts lasse sich damit drastisch senken. Das Hamburger UKE forsche bereits damit, die Berliner Charité ebenfalls. „Ich wünsche mir, dass solche innovativen Neuerungen schneller in die breite Medizin gelangen. Warum gibt es noch keine Kaltplasma-Kuren, wenn es nachweislich so gut heilt?“, fragt sich Perbandt. Krankenhäuser wie die Rhön-Kliniken arbeiteten jedenfalls bereits mit der Technologie. Und der Bundesverband der Pneumologen (Lungenärzte) kooperiert bei mobilen Luftreinigern mit Viromed.

Medizintechnik in Deutschland –das sei oft eine Frage der Lobby. „Aber das ändert sich gerade“, sagt der Chef. „Wir haben einen ganz guten Namen in der Branche. Manchmal sind wir vielleicht ein bisschen träge, weil wir Qualität herausgeben“, sagt er noch und wendet sich dann einem Sideboard zu, auf dem der nächste Knaller steht. Es ist ein PCR-Testgerät: „Mit dem kann man in zwei Stunden eine ganze Schule durch-testen.“ Ohne Pipetten und vor allem ohne die üblichen Wartezeiten. Der Kleine Kasten mit knapp 30 Zentimetern Seitenlänge ersetzt ein 16-Quadratmeter-Labor.

Ausgeliefert werden die PCR-Testapparate in größerer Menge seit letztem Freitag, vorrangig an Krankenhäuser und Gesundheitsämter in Brandenburg und Berlin. Der VW-Konzern wird damit flächendeckend ausgestattet, Daimler-Benz ebenfalls. Außerdem dürfen es Apotheken nutzen, für die es ebenfalls zugelassen ist. Die Pinneberger Flora-Apotheke bietet diesen Service an, ihr Inhaber Christoph Schostek ist Geschäftsführer einer seiner Firmen, sagt Perbandt.

Das Ergebnis des PCR-Tests liegt nach 28 Minuten vor

Bisher war das undenkbar, denn PCR-Tests brauchen normalerweise Zeit. 42 Forscher haben den Apparat zusammen mit Thomas Wüstenfelds Hamburger Biotechnologiefirma MedSan und den Kollegen von Viromed entwickelt. Die Betreiber der AIDA-Kreuzfahrtschiffe wollen so ein Diagnosegerät am Eingang installieren: Niemand kommt rein, der nicht zuvor getestet wurde. Das Ergebnis liegt nach 28 Minuten vor. „Gut zehn Monate hat die Entwicklung gedauert. Das Gerät arbeitet mit neuer Digitalisierungstechnik“, erklärt Perbandt.

Viromed arbeitet vorausschauend: Als sich im Sommer noch alle in der trügerischen Sicherheit gewiegt hatten, dass Corona bald vorbei sei, wurden hier bereits wieder Antigentests produziert. Die, die nach dem Skandal mit verunreinigten Corona-Tests „deep-Blue“ in Mecklenburg-Vorpommern jetzt Mangelware sind. „Wir haben sie“, sagt Perbandt ganz ruhig. „Aber unser Lager, das ist nicht hier“, fügt er schnell hinzu. Mit den Schnelltests, ja, damit verdiene die Firma inzwischen Geld. Mit den übrigen Geräten noch nicht, jedenfalls nicht so viel, dass die Entwicklungskosten im siebenstelligen Bereich wieder drin seien. Dass das erreicht wird, ist allerdings nur noch eine Frage der Zeit.

Quelle: www.abendblatt.de

Antikörperspiegel liefert die besten Argumente für die Impfentscheidung

Habe ich genügend Antikörper?

Laborärzte-Chef Andreas Bobrowski sagt bei FOCUS Online, welcher Wert Sie vor Covid schützt – und wann eine Drittimpfung Sinn macht.. Nach der Corona-Impfung möchten viele erfahren, ob diese bei ihnen auch angeschlagen hat. Sie lassen ihre Antikörperspiegel checken.

Als Faustregel geht Bobrowski von folgenden Grenzwerten aus:

Liegt der Antikörperspiegel

unter einem Wert von 21,8 BAU, hat die Person mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Immunschutz gegen Corona.
über einem Wert von 44 BAU, hat die Person mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Immunschutz gegen Corona.

„Alles zwischen 21,8 und 44 liegt bislang noch in einer Grauzone“, räumt der Mediziner ein. „Wir wissen nicht genau, wie groß dieser Bereich wirklich ist. Generell können wir zwar davon ausgehen, dass eine Person mit einem BAU-Wert von über 1000 durchaus einen Vollschutz hat. Ob das allerdings nicht vielleicht schon bei 30 oder 40 der Fall ist, können wir im Moment noch nicht sagen.“

Patienten mit einem Wert von über 1000 rät der Mediziner aber generell von einer Drittimpfung ab: „Ihr Antikörpertiter ist hoch genug.“

Antikörperspiegel liefert die besten Argumente für die Impfentscheidung

Quelle: www.focus.de/gesundheit

„Zur Priorisierung des Impfstoff-Einsatzes gegen das Coronavirus stehen ausreichend Antikörpertests bereit“, informiert der Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Laborärzte (BDL) Dr. Andreas Bobrowski in der Diskussion um die Zuteilung der Impfstoffe von Biontech und Moderna.

Quelle: www.bdlev.de

Zertifikat mit Antikörpertest – In der Schweiz geplant, in Österreich bereits da

Genesene, die sich nicht impfen lassen wollen, sollen einen Antikörpertest vorweisen können. In Österreich schon Usus.

Quelle: www.srf.ch/news/schweiz/